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Seelenlandschaften! Dies könnte ein erster Eindruck, bei der Betrachtung der Werke von Christa Willems sein. Gefühle und Gedanken in Farben, Formen und Linien komponiert. Skurril anmutende Menschen, welche sich tänzerisch bewegen und innerhalb einer Landschaft aus prachtvoll lichten Farben, teils figurativen, teils abstrakten Formen und bewegten Linien, meist zu einem Zueinander finden. Der Sehnsucht der Porzer Künstlerin folgend, welche die Dunkelheit nicht liebt und den Zustand des Stillstandes verabscheut.

Die optimistische Atmosphäre der Gemälde, besonders geprägt durch die warmen Farben und die häufig auftauchenden weichen Linien,  wirkt jedoch nicht unangenehm süßlich. Konterkariert durch dann und wann auftauchende  kältere Farbsequenzen und an ernstere Inhalte gemahnende  Bewegungs- oder Gesichtsausdrücke, entstehen Reflektionen aus dem realen Leben und Umfeld der Malerin, welche immer spannend bleiben. Naturalistische Landschaften, Stillleben und Blumenbilder waren die ersten Ausgangspunkte der 1957 in Anklam/Mecklenburg geborenen Künstlerin, welche großen Wert auf künstlerische Auslandsaufenthalte legt. So entdeckte Christa Willems ihre Neigung Menschen zu malen auf Ibiza im Jahre 2000. Ihre Beschäftigung mit jenem Thema und ihre Liebe zu den Menschen führten in der Folgezeit zu einer Öffnung und Erweiterung ihrer naturalistischen Malweise, hin zum expressiveren Resultat, welches sich nunmehr mit surrealistischen Grundelementen angereichert hat. Im Jahr 2004 fand Christa Willems zur Bildhauerei. Ohne dabei die Malerei zu vernachlässigen entstanden erste Skulpturen aus Speckstein, wobei es ihr auf Anhieb gelang, ihre malerischen Stilelemente authentisch in die Bildhauerei zu übersetzen und Skulpturen zu schaffen. Welche in ihrer künstlerischen Substanz der Malerei als ihrer Ausgangsbasis in nichts nachstehen. In nur acht Jahren künstlerischer Tätigkeit hat sich Christa Willems aus ihren Anfängen in VHS-Kursen und dem Privatstudium bei Günter Limburg zu einer eigenständigen und aussagekräftigen Künstlerin entwickelt. Die Besessenheit der mittlerweile erfolgreich ausstellenden rastlosen Porzerin hinsichtlich der bildenden Kunst, birgt noch viele Überraschungen, auf welche man gespannt warten darf.

 
 

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© 2005 Drognitz Michael